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„Moyländer Geschichten“ In lockerer Runde wie am Kirchenstammtisch oder beim Kaffeeklatsch wird schon ‘mal die eine oder andere Anekdote aus alten Zeiten berichtet. So beginnt einer: „Früher, da haben wir…“, ein anderer ergänzt,  einem dritten fällt auch etwas ein, und im Nu entstehen bunte lebendige Bilder von vergangenen Zeiten. Wir machen uns nun auf, diese Geschichten zu sammeln. Wer eine oder seine Geschichte erzählen möchte, ist eingeladen, dies am Sonntag, dem 9.9.2012, am Tag des Offenen Denkmals in der Schlosskirche zu Moyland zu tun.
„Eine tatkräftige Frau – wer findet sie? Weit mehr als Korallen ist sie wert! Herz und Verstand ihres Mannes vertraut ihr. An Gewinn mangelt es ihm nicht. Sie tut ihm Gutes und nichts Böses ihr ganzes Leben lang.“ (Sprüche 31, 10 – 31. Die Bibel in gerechter Sprache)  Dazu fanden wir: „Wenn je ein weibliches Wesen den Beruf zur Pfarrersfrau in sich trug“, dann sei sie es gewesen. „Sie liebte ihren Gatten aufrichtig und hat durch ihr mildes Wesen manche Härte ausgeglichen und manchen Groll versöhnt.“ (Archiv der ev. Kirchengemeinde Moyland) Auch weitere Eigenschaften der in den „Sprüchen“ beschriebenen Frau, wie ihren Geschäftsinn und ihre Strukturiertheit, passen auf einige uns bekannte Frauen. Ein weiteres wichtiges Thema auch in Moyland ist für Frauen sicherlich das Thema „Eingeheiratet“. In den zu sammelnden Geschichten soll es aber nicht nur um die Frauen gehen, sondern um vieles, was so erlebt wurde und erzählt wird: Lustiges, Gefährliches, Tragisches, Schönes, Geschichten über Tiere, Bäume, Häuser und über das Schloss. Das was man selbst in der Kindheit erlebt hat, ist genauso von Bedeutung wie das, was der Großvater oder die Großmutter erzählt hat. Es war ein schönes Stück Land, wohin Otto von Schütz seine junge Frau führte…. (Archiv der ev. Kirchengemeinde Moyland) Ja, natürlich geht es bei all dem, was so erzählt wird, um Moyland. Da ist ein altes Haus mit einem alten Dachboden und vielen Geheimnissen, da ist der „Moyländer See“, wie eine große Torfkuhle liebevoll genannt wurde und natürlich ist die Nähe des Schlosses von Bedeutung – heute wie damals vor und nach dem Krieg.   Indem wir Geschichten erzählen, sie festhalten und auch wieder präsentieren, erstellen wir Denkmäler. Es sind Denkmäler für Menschen, aber für die Landschaft, in der diese Geschichten erlebt und weiter erzählt wurden und werden. Sicherlich wird dadurch einiges, was typisch für das alte Moyland war, lebendig bleiben. „Moyländer Geschichten“ - eine Aktion des Fördervereins. Geschichten erzählen, um Menschen einer besonderen Landschaft ein Denkmal zu setzen. Denk.mal Niederrhein. Möchten Sie Ihre Geschichte erzählen? Wir nehmen sie gerne auf.  Am Sontag, dem 9. September, dem Tag des offenen Denkmals 2012 besteht dazu in der Schlosskirche ab 11.30 Uhr Gelegenheit.  
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Termine zu Moyländer Geschichten
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Das Motto: „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.“ (Albert Schweizer)
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